Posada

Das auf den Ruinen der kleinen punischen Stadt Feronia entstandene Posada klebt auf den Hängen eines Kalkhügels und dominiert eine fruchtbare Ebene am Fuß des gleichnamigen Flusses. Der geschichtlich und kulturell wichtige Ort war schon seit der Nuraghenzeit besiedelt, was nicht zuletzt die Nuraghen "Monte Idda" und "Pizzinnu" bezeugen.
Während der Richterzeit, wurde Posada zur Hauptstadt der gleichnamigen Kurie des Judikats der Gallura.
Aus dieser Zeit stammt das Castello della Fava (12. Jh.), dessen mittelalterlicher 21 m hoher Turm mit quadratischem Grundriss erhalten ist. Einer Legende zufolge gelangte während einer Sarazenenbelagerung eine Brieftaube, der man die letzte Saubohne verfüttert hatte, in die Hände des Feindes, der die Botschaft falsch interpretierte und sich zum Rückzug gezwungen sah. Posada war damit gerettet und die Burg erhielt zu Ehren der Taube den Namen "della Fava".
Der Ort (2.394 Einwohner) hat den Charme eines kleinen, geschichtsreichen und unberührten Ferienortes; Die kleine Kirche"Sant’Antonio" ist von besonderem Wert und wurde im 17. Jh. auf einem Bau aus dem 14. Jh. errichtet.
Im Lauf der letzten Jahre hat der Ort dank seiner unzähligen Naturressourcen einen touristischen Aufschwung erlebt. Der lange Strand von Posada und jene von Orvile und San Giovanni bieten weißen Sand und saubere Tauchgründe.

 

Valid XHTML 1.0!Valid CSS!
Web Powered by Pentagrafica - Site designed and managed by Daniele Dore