Bari Sardo

Barisardo liegt an der Küste von Ogliastra und hat 3.871 Einwohner. Die Stadt wurde als Fluchtort vor Piratenangriffen erbaut. Der Name Barì kommt von dem mesopotamischen Wort "abbarì", was Marschland bedeutet. Nach der Vereinigung von Italien, bekam die Stadt den Namen Barisardo (also Bari Sardo), damit sie sich von dem Bari in Puglia unterscheidet.
Es gibt in dem Gebiet verteilt einige altertümliche Ruinen, unter anderem vierzehn Nuraghen. Der spanische Verteidigungsturm, die Kirche von San Leonardo und die sehr alte Pfarrkirche der Vergine di Monserrato (17. oder 18. Jahrhundert) sind auch sehr interessant.
Die Wirtschaft der Stadt basiert hauptsächlich auf der Schafzucht und dem Handwerk, aber die Einheimischen konzentrieren sich auch seit einiger Zeit auf den Tourismus. Dank der außerordentlich schönen Küstenlinie, auf der sich der Cea Strand aus Porphyryfels befindet, bis hin zu der felsigen Punta Niedda und den weiten Sandausläufen in der Nähe La Torre, ist das Gebiet für den Tourismus sehr geeignet.
Diese Ecke von Sardinien bietet eine üppige natürliche Umwelt mit dem typischen Duft des Mittelmeers. Während die Einheimischen den modernen Tourismus entwickeln, machen sie auch das Beste aus ihren traditionellen Handwerksprodukten, wie Schmuck aus Filigranarbeit, einfache sardische Masken aus Holz und farbenträchtige örtliche Kostüme.
Im Sommer findet das "Sagra de su Nenniri" (Nektarfest) mit einem Umzug zum Meer, und das Fest zu Ehren der Schutzheiligen Beata Vergine di Monserrato statt.

 

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